Therapeutische Lebensgemeinschaft Haus Narnia

24582 Mühbrook, Bordesholmer Weg 7
Facheinrichtung für Jungenarbeit und Gewaltpädagogik®

 

Leiter/Träger/Kontakt

Thomas Hölscher, Tischler, Dipl.-Waldorfpädagoge, Gewaltberater®, Tätertherapeut

Telefon: (04322) 43 98
Telefax: (04322) 53 33
E-Mail: info@haus-narnia.de
Internetseite: www.haus-narnia.de

 

Aufnahme/Zielgruppe

  • Männliche Jugendliche ab 14 Jahre, in Ausnahmefällen ab 12 Jahre
  • §§ 34/41 und 35a KJHG

 

Spezialisierung

Geschlechtsspezifische Jungenarbeit, Gewaltberatung®, Gewaltpädagogik® Arbeitstraining und berufsvorbereitende Maßnahmen; angegliedert an die Kerneinrichtung Haus Narnia gibt es individualpädagogische Betreuungsprojekte (z.B. „Vagabundenprojekt“). Für die Projekte werden Einzelvereinbarungen getroffen.

 

Unterbringung/Platzzahl/Lage

Altes Bauernhaus in Bordesholm-Mühbrook, nur wenige Meter vom Bordesholmer See entfernt.

  • 6 Plätze + 2 für Verselbständigung

 

Schulische/berufsbildende Angebote

  • Förder, Haupt- und Realschule im Ort
  • weiterführende Schulen in Kiel und Neumünster
  • Fernschule
  • Ausbildungsmöglichkeiten in fast allen Handwerken (gute Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen).
  • Zusätzlich ist Haus Narnia Träger von Ausbildungs- und Arbeitsprojekten, z. B. Landwirtschaft.

 

Therapeutische Angebote

Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Therapeuten und Beratungsstellen (z. B. Kinder- und Jugendpsychiater, Gewaltberater, Reit- und Musiktherapie, Neurophysiologie).

 

Kurzbeschreibung/Besonderheiten

Die therapeutische Lebensgemeinschaft Haus Narnia schafft einen Lebensraum für Jungen, die in anderen Zusammenhängen gescheitert sind. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Betreuung gewaltbereiter oder bereits gewalttätiger Jungen.

In der Einrichtung werden die Jungen von einem erfahrenen, gewaltpädagogisch geschulten Betreuungsteam geschlechtsspezifisch wahrgenommen und gefördert. Im Hinblick auf ihren weiteren Lebensweg werden sie zu sozialem und verantwortungsbewußtem Handeln und zu Selbstständigkeit erzogen. Sie erleben die Freiheit und individuelle Entfaltungsmöglichkeit innerhalb einer Gemeinschaft, in der sich der Einzelne selbst definieren und seine eigenen Stärken finden kann. Das Zusammenleben in der Einrichtung wird von verbindlichen Regeln bestimmt. Hilfe für die Schule, Arbeitsangebote innerhalb und außerhalb der Einrichtung sowie damit verbundene intensive Begleitmaßnahmen dienen motivationsfördernd zur Berufsvorbereitung und zur Integration ins Arbeitsleben.

Kontakte zum Elternhaus werden gefördert. Intensive Elternarbeit soll eine eventuelle Rückführung gewährleisten. Ist die Rückführung nicht möglich, werden junge Volljährige im Anschluss an den stationären Aufenthalt ihren Fähigkeiten gemäß im betreuten Wohnen weiter begleitet. Die Einrichtung bietet ambulante Gewaltberatung und Tätertherapie auch für sexualisiert gewalttätige Jungen und Männer an. Ein Zentrum für Beratung und Therapie ist im Aufbau (Olias-Haus).

Eine ausführliche Leistungsbeschreibung liegt für Sie bereit.

 


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